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UNiMUT: Termin

14.2.2004, 18:00, Karlstor-Kino:

Globale 03: "Wiedergeburt des Liberalismus"

Regie: Jean Druon, Frankreich 1999, Doku, 60 min., OmU.

Nach der Weltwirtschaftskrise in den 30er Jahren war der Liberalismus diskreditiert. Erst mit den so genannten „Chicago boys" um Milton Friedman begann 40 Jahre später seine Wiedergeburt - der Neoliberalismus, der zunächst in Margaret Thatcher seine prominenteste politische Förderin in Europa fand. In keinem der europäischen Staaten kam es je zu einer öffentlichen Debatte über den Liberalismus als solchen. Somit wurden eventuelle Alternativen von vornherein ausgeschlossen. Auch anerkannt hervorragend funktionierende öffentliche Dienste wurden geopfert und müssen sich nun auf einem "freien" Markt gewinnorientierten Konkurrenten stellen.

Am Beispiel der Privatisierung der einst öffentlichen Telekommunikation zeichnet der Dokumentarfilmer Jean Druon den rasanten Siegeszug der Ideologie, ihre kompromisslose Übernahme durch die Politik und ihre Auswirkungen nach.

Im Anschluss:

Eine Welt zu erfinden

Regie: Florian Schneider, Deutschland 2002, Doku, 40 min., OmU.

Wo steht die weltweite globalisierungskritische Bewegung? Wo sind die Alternativen zum neoliberalen System der Ausbeutung? Was ist zu tun? Der Film stellt diese Fragen bekannten KritikerInnen der derzeitigen Zustände wie Saskia Sassen, Antonio Negri oder Michael Hardt. Die Antworten mögen oftmals visionär klingen, aber es ist im Film zu spüren und zu sehen: Überall auf der Welt vernetzt sich der Widerstand und der Traum von einer gerechteren Welt muss keine Utopie bleiben.


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