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UNiMUT-Archiv:
Nummer 66 vom 03.02.93


Inhalt UNiMUT Nr. 66 vom 3.2.1993
(in chaotischer und dem Original nicht ensprechender Reihenfolge)

Initiative fuer ein Kulturcafe
Mit Chips gegen Hunger
Gesundheitsstrukturgesetz
Uni-Vollversammlung!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Anmerkungen zum "lebendigen Geist"
"Dem lebendigen Geist" - Thesenpapier zur Studienreform (in Kurzform)
Sternradtour
Veranstaltung der FI Jura zum Thema Paragraph 218
Editorial
Termine
Impressum

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die "Initiative fuer ein Kulturcafe" ist auch
in den Semesterferien fuer Euch aktiv:




mit zwei Konzertfestivals am 12. und 26.
Februar zur Vorstellung unseres CD-
Samplers von und mit 15 Heidelberger
Bands und mit 'Element Of Crime' am 5.
April, der Band der Stunde, was
deutschsprachige Musik angeht.


'HD-entRockt'
CD-Sampler mit 15 Heidelberger Bands


Nachdem die Nusikervereinigung 'THE
BEATLESS' in den letzten Jahren schon zwei
Sampler auf Cassette veroeffentlichte und
sich im SoSe '92 mit dem Kulturreferat der
FSK und anderen Gruppen zur 'Initiative fuer
ein Kulturcafe' zusammenschloss, sollte es
dieses Mal schon eine CD sein. So wurden im
Dezember die stadtbekannten Bands an-
geschrieben und ueber Neujahr in einem
improvisierten Studio von Mr.Southfolk die
Aufnahmen realisiert.
Dabei kam eine ueber 70 Minuten lange CD, mit
verschiedensten Stilrichtungen von 'a
capella' ueber Rock/Pop, Ska!, In-
dependent/Folk bis Heavy Metal und Hardcore,
heraus, die recht gut den Querschnitt des in
Heidelberg Moeglichen aufzeigt. (siehe auch
'Meier' S. 24)

Da wir Kultur und euren Geldbeutel foerdern
wollen kostet die CD nur 12 (!) DM (was in
etwa unsere Unkosten deckt) und ist bei den
Sampler-Feten und im gutsortierten
Plattenhandel kaeuflich erhaeltlich. (oder fuer
DM 12+2 bei THE BEATLESS, Max-Reger-Str.41,
69 HD)

Zur Vorstellung der CD gibt es nun die
Sampler-Feten in der Aula INF 684, 18.00
Uhr, wobei der Eintrittspreis bei jeweils 8
bzw. 12 DM liegt:


Sampler-Fete Teil I


Die CD erscheint am 12. Februar waehrend der
Sampler-Fete Teil I in der Aula des
Studentenwerkes im Neuenheimer Feld 684.
Hier zeigen die ersten 7 Bands zwischen
18.00 und 24.00 Uhr, was sie in jeweils 40
Min. sonst noch anzubieten haben:



Der 12. Februar ist dabei etwas rockiger,
angefangen mit Handmade (Deutschrock),
Final Step (Metal), Howhowhow (Pop),
Streetband Project (akustisches), bis zu
den Headlinern Bawdy House (Metal-Jazz),
Abigail (Synthi-Pop) und der Tour-erprobten
Hardrockband Jail, die keine Langweiler-
Scorpions sind, sondern das Genre ganz schoen
weiterentwickelt haben.


Sampler-Fete Teil II


Am 26. Februar steigt die Sampler-Fete Teil
II am gleichen Ort, zur gleichen Zeit wobei
es hier mehr in Richtung Independent geht:
Um 18 Uhr Wintercamping in Warschau
(Punk-Hardcore), danach 30 Zone (Grunge-
Pop), Teasing a Sphinx (innovativ-Pop) und
die Festivalbekannten Hey Nonny Nonny
(submarinblau...), Inverness
(Gitarrenrock), Groove Garden (Funk-Pop)
und zuletzt die (leicht) geniale Jazz-Core-
Aktionsgruppe Throb Throb.
Bei den Konzerten leider fehlend, aber
dennoch auf dem Sampler vertreten ist
Ngobo Ngobo (Ska!), deren Plattenvertrag
recht nahe scheint.


ELEMENT OF
CRIME

Am 5. April schliesslich veranstalten wir das
Heidelberg/Mannheimer Konzert der
Deutschland-Tournee von ELEMENT OF
CRIME um 20 Uhr in der Aula INF 684.
ELEMENT OF CRIME setzen mit ihrer neuen
'Platte des Monats' (Musik Express,
Feb.'93) "Weisses Papier" mal wieder
Massstaebe was deutsche Texte angeht -
'melancholisch, sentimental, introvertiert,
vom Weltschmerz besessen und so dunkel
wie ein Berliner Hinterhof' ('Meier').
Musikalisch bewegen sich ELEMENT OF
CRIME zwischen Folk, Pop und Kneipen-
Chanson - oder ist es ein Jahrmarkt ?
Auch mit ihrer siebten Platte bleiben sie eine
der innovativaten deutschen Bands, ihre - in
der Umgebung - raren Konzerte sollte man
sich nicht entgehen lassen.





Fuer 20 DM im Vorverkauf der FSK (ZFB,
Lauerstr.1, taegl. 11-13 Uhr, in den Ferien Mi
14-16 Uhr) oder bei den bekannten
Vorverkaufsstellen (+ VVK-Gebuehr) oder
fuer 24 DM an der Abendkasse.


Fr 12. Februar Sampler Fete Teil I
Fr 26. Februar Sampler Fete Teil II
jeweils 18 Uhr, INF 684, Eintritt 8 DM
Mo, 5. April, ELEMENT OF CRIME,
Aula des Studentenwerkes im Neuenheimer
Feld 684, Einlass 20 Uhr
Eintritt 20 bzw. 24 DM



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Mit Chips gegen den Hunger

"[Unsere] nationalen Interessen haengen davon 
ab, dass uns der Zugang zum Keimplasma der 
Welt erhalten bleibt"
Amerikanischer Saatgut-Handelsverband

Seit dem 27.Januar laeuft in Northeim bei 
Goettingen die Anhoerung zur ersten wirt-
schaftlich motivierten Freisetzung gen-
technisch manipulierter Pflanzen. An-
tragstellerin ist die Firma Planta, eine 
Tochergesellschaft der Kleinwanzlebener 
Saatzucht KWS, Einbeck.
Konkret geht es um Zuckerrueben, die 
gentechnisch gegen eine Virusinfektion 
geschuetzt wurden und um Staerkekartoffeln 
mit angeblich vergroesserten Knollen und 
veraenderter Staerkezusammensetzung. Die 
Pflanzen sollen auf Widerstandskraft und 
Anbaueigenschaften untersucht werden. 
Auch sollen sie so manipuliert sein, dass 
weniger Insektengifte einzusetzen waeren.
Das Verfahren wird vom Bundgesund-
heitsamt (BGA), das auch die Genehmi-
gungsbehoerde ist, geleitet. Nach dem 
Gentechnikgesetz sollen die Argumente der 
EinwenderInnen der Entscheidungsfindung 
des BGA ueber den Antrag dienen. 
Allerdings hat das BGA bereits vor der 
Anhoerung eindeutig Partei fuer die Industrie 
ergriffen.
Bereits bei Punkt 1 der Tagesordnung, 
Formalien, gab es zu, den Auftrag fuer die 
Auslegung mit vorbereitet zu haben. Luecken 
im Antrag wurden durchweg vom BGA 
gedeckt. Wesentliche Vorschlaege der 
EinwenderInnen, z.B. zur Tagesordnung 
wurden kategorisch abgelehnt.
Als aufgrund der umfangreichen sachlichen 
Kritik der EinwenderInnen der fuer die 
Anhoerung gesetzte Rahmen nicht ausreichte, 
wurde ein zusaetzlicher Termin erforderlich. 
Die ueber 3000 EinwenderInnen wurden nicht, 
wie bei Anhoerungen ueblich, durch oeffentliche 
Bekanntgabe ueber diesen Termin informiert. 
Ganz im Sinne der Industrie und nach Ab-
sprache mit dem juristischen Beistand der 
KWS und einer Juristin der Pharmafirma 
Schering gab das BGA am 27. abends gegen 
19.00 vor den verbliebenen EinwenderInnen 
bekannt, die Anhoerung auf Donnerstag, 
28.Januar, und Freitag, 29.Januar, jeweils 
8.00 vertagt zu haben. Die EinwenderInnen 
wurden hierueber nicht weiter gesondert 
unterrichtet. Die gesetzlich vorgeschriebene 
Anhoerung mit Beteiligung der BuergerInnen 
verkommt so zur Farce. Die neu anberaumten 
Termine konnten von zu wenig KritikerInnen 
besucht werden.

Was spricht generell gegen eine Freiset-
zung gentechnisch manipulierter Orga-
nismen?

Bei jeder Freisetzung werden biologische 
und technische Sicherheitsmassnahmen ausser 
Kraft gesetzt. Wenn sich die Organismen 
oder ihr Erbgut in der Umwelt etablieren, 
sind Einfluesse auf Oekosysteme, 
Evolutionsprozesse und menschliche 
Gesundheit nicht mehr auszuschliessen.
Die gegenwaertige Sicherheits"philosophie" 
geht davon aus, dass manipulierte Orgnismen 
mit ihren Ausgangsorganismen oekologisch 
identisch sind. Beide konkurrierten daher mit 
den gleichen oekologischen Nischen, aber die 
gentechnisch manipulierten schnitten 
schlechter ab und faenden daher auf Dauer 
keinen Lebensraum. Ausserdem seien die 
oekologischen Systeme so stabil, dass sich 
Eindringlinge nicht festsetzen wuerden. Aus 
der derart postulierten oertlichen und 
zeitlichen Beschraenkung der moeglichen 
Verbreitung gentechnisch manipulierter 
Lebewesen wird ein minimales Risiko ab-
geleitet.
Diese Pauschalannahme ist nicht haltbar, die 
Risiken nicht kalkulierbar. Die veraenderten 
Lebewesen muessen daher "rueckholbar" sein. 
Hierfuer ist keine pauschale, sondern eine 
differenzierte Risikokalkulation noetig.
Grob kann man drei Risikoebenen unter-
scheiden.
1.Fehlschlaege und Nebenwirkungen
Hierbei sind unerwarteten Eigenschaften 
(beispielsweise durch raeumliche Veraen-
derungen der Struktur des Erbguts, durch 
Mutationen oder Erbgutaustausch zwischen 
Viren) vermutlich das geringste Risiko. 
Jedoch macht es die Komplexitaet des 
Erbguts unmoeglich, auf lange Sicht Ver-
haltensaenderungen auszuschliessen. 
2.Unkenntnis der Wechselwirkung mit der 
Umwelt
Selbst wenn die Eigenschaften der neuen 
Organismen unter Laborbedingungen be-
kannt sind, koennen sich unerwartete 
Wechselwirkungen mit nicht beruecksichtigten 
Faktoren in der Umwelt ergeben. Ein Beispiel 
waeren die "Killerbienen", die 1956 in 
Brasilien aus der Kreuzung von afrikanischen 
und europaeischen Honigbienen entstanden. 
Diese Tiere stellen eine nicht vorhergesehene 
Gefahr fuer Wild- und Haustiere sowie 
Menschen dar.
Am weitreichensten ist jedoch 3.

"Erfolg" und seine Folgen

3. Wirtschaftliche Konsequenzen: Es laufen 
Versuche, Planzen als Rohstofflieferanten fuer 
die Industrie zu zuechten. Dies koennte dazu 
fuehren, dass in ca. 15 Jahren eine Zweiteilung 
der Landwirtschaft in einen Nahrungsmittel 
liefernden und in einen Chemierohstoffe 
liefernden erfolgen. Die oekonomische 
Zwaenge, bestimmte Sorten anzubauen, 
verringern die genetische Vielfalt. Hoch-
ertragssorten sind in der Regel hoch anfaellig, 
es sei denn man kauft gleich das von der 
selben Firma hergestellte Gift mit. 
Neuerdings wird versucht, die Resistenz 
gegen bestimmt Schaedlinge gleich mit zu 
manipulieren, preissteigernd versteht sich. 
Die Artenverarmung und die erwartete Zu-
nahme von Monokulturen wird die Rueckkehr 
zur oekologischen Versorgung der Bevoelke-
rung, die relativ unabhaengig von Importen, 
Giften und Devisen sein sollte, zunehmend 
erschweren.
Der Einbau von Insektengiften, die Ver-
wendung gentechnisch hergestellten 
Hoechstleistungssaatguts - moeglichst ver-
bunden mit Herbizidresistenzen - be-
schleunigen die Industrialisierung der 
Landwirtschaft. Wird, wie geplant, die 
weltweiten Patentierbarkeit von Tieren und 
Pflanzen eingefuehrt, faellt den Pflan-
zenzuchtfirmen der "Ersten Welt" die 
Verfuegungsgewalt ueber die Ernaeh-
rungsgrundlage der "Dritten Welt" zu. 
(Multinationale Konzerne wie Shell oder ITT 
haben seit 1970 immerhin an die 1000 
ehemals selbstaendige Saatgutfirmen auf-
gekauft...)
Die Folgen werden nicht nur im weiteren 
Sinne biologische oder oekologische sein, 
sondern vor allem soziooekonomische und 
politische:
Die Laender der "Dritten Welt" verbleiben in 
ihrer kolonialen Abhaengigkeit von den 
Abnehmern, meist transnationalen Konzernen 
der "Ersten Welt": Sie liefern die Rohstoffe, 
aber die Verarbeitung, zumindest die Gewinn 
bringende Veredelung, erfolgt in der "Ersten 
Welt". Neue Konkurrenzen (nicht mehr Mais 
gegen Mais, sondern Maisstaerke gegen 
Kartoffelstaerke gegen Maniokstaerke) 
schwaechen die Position der Produzenten der 
"Dritten Welt" zusaetzlich.
Patentrechte fuehren dazu, dass selbst bei 
gesteigertem Ertrag der finanzielle Erloes der 
Produzenten gleich bleibt oder gar 
schrumpft, da Lizenzgebuehren abzufuehren 
waeren. Die strukturellen Voraussetzungen 
des Hungers, dessen Bekaempfung immer als 
Hauptargument fuer die Entwicklung neuer 
Sorten angefuehrt wird, blieben weiterhin 
erhalten und wuerden sogar vertieft: Weiterhin 
wuerde vor allem fuer den Export produziert, 
Lebensmittel fuer die eingeborene Bevoel-
kerung muessten importiert werden.

Sicherheitsbestimmungen

Ein Kritikpunkt der GentechnikgegnerInnen 
sind die angeblich zu aufwendigen 
Sicherheitsbestimmungen und Ge-
nehmigungsverfahren. Allerdings be-
ruecksichtigen Sicherheitsbestimmungen 
allenfalls Rueckholbarkeit des Einzelorga-
nismus nicht jedoch die politischer Ent-
wicklungen.
Das Hauptargument gegen bestehende 
Vorschriften ist, die deutsche Wissenschaft 
muesse konkurrenzfaehig bleiben, da die 
Genforschung in den anderen Laendern 
weitaus groessere Fortschritte mache. 
Angesichts der spekulativen Begruendung 
des oben angefuehrten minimalen Risikos ist 
die unsaeglich langwierige deutsche Bue-
rokratie geradezu von Vorteil. (Ausnahmen 
wie bei dem oben angefuehrten 
Anhoerungsverfahren waeren naeher zu 
untersuchen...d.S.) 
Selbst wenn dem so waere: wohin fort-
schreiten? und wer profitiert von der For-
schung? Gerade bei den derzeitigen Ent-
wicklungen in der Gentechnik draengt sich 
doch auch die Frage nach dem wirtschaft-
lichen Nutzen auf.
Zurueck zum Ausgangsfall: Wer profitierte 
von den Freisetzungen in Northeim?
Die Chipsindustrie. Die bemaengelt naemlich, 
dass herkoemmliche Kartoffeln zu viel Wasser 
enthalten, was beim Fritieren zu sehr spritzt. 
Durch eine veraenderte Staer-
kezusammensetzung soll dem abgeholfen 
werden. Und wenn nebenher noch ein Patent 
fuer einen staerkeproduzierenden Faktor 
abspringt...

Als naechstes waere dann - gentechnisch na-
tuerlich - ein Medikament gegen die Folgen 
der durch zu viel Fett verursachten 
Zivilisationskrankheiten zu entwickeln. Oder 
(in den USA wird ja bereits menschliches 
Erbgut patentiert): wir schaffen gleich den 
dagegen resistenten Menschen, Copyright 
by Chips & Co KG.
Damit wir uns auch morgen mit der Chipstuete 
in der Hand vor der Glotze ueber das Elend 
der "Dritten Welt" empoeren koennen!

Kirsten

Literatur:
Auf der Suche nach dem "Super-Reis". FAZ 
21.Juli '92
Joachim Spangenberg: Das Gruene Gold Der 
Gene. Vom Angriff der Gentechnik auf das 
Leben in der 3.Welt, Wuppertal 1992
Pat Mooney/Cary Fowler: Die Saat des 
Hungers. Wie wie die Grundlagen unserer 
Ernaehrung vernichten. Reinbek 1991
Max-Planck-Institut fuer Zuechtungsforschung 
(Koeln): Pflanzenproduktion und 
Biotechnologie. Koeln 1992
Zuckerrueben genetisch veraendert. FAZ 
28.Januar '92


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DAS AKTUELLE WORT ZUM 
GESUNDHEITSSTRUKTURGESETZ


Fuer Glaeubige und Unglaeubige Medizine-
rInnen, Zahnis, PharmazeutInnen und alle 
anderen MitbuergerInnen 

Es geht um die Niederlassungssperre, um 
das Gesundheitsgesetz, und dieses Gesetz 
geht uns alle an. Es ist ein Gesetz das unsere 
Zukunft formt, das entscheidend in die 
Lebensplanung vom jedem eingreift. Viele 
von uns glauben sie kaemen davon aber das 
ist nichts als Selbsttaeuschung. Deswegen 
waere es duemmlich sich noch nicht einmal ueber 
diese Gesetz zu informieren. Der AK 
Seehofer (FS Medizin) hat zu diesem Thema 
am 1. Februar eine Informations- und 
Diskussionsveranstaltung organisiert. Es 
werden im naechsten Semester weitere 
Folgen.
Warum gibt es dieses Gesetz?
Es muss gespart werden. Die Beitragssaetze 
steigen, so geht es nicht weiter.
Was macht dieses Gesetz?
Es budgetiert; es gibt ein Budget fuers 
Krankenhaus, das nicht ueberschritten werden 
darf, fuer Arztleistungen, fuer Medikamente, 
eben auch fuer die Arztzahlen. Und die 
PatientInnen muessen mitzahlen, fuer 
Medikamente, fuer Krankenhausaufenthalte. 
Das Gesetz ist jetzt in Kraft getreten, und 
manches war wohl nicht anders zu machen. 
Aber eine Novelle steht vor der Tuer. Damit 
beginnt sich das Karussell wieder zu drehen, 
und wir muessen uns daran beteiligen! Zu 
fragen waere, ob es bessere 
Sparmoeglichkeiten gibt als gerade die 
Niederlassungssperre, zu fragen waere, ob 
das Abrechnungssystem veraendert werden 
muesste, zu fragen waere, wie das Gesund-
heitsystem seinen Status als Selbstbedie-
nungsladen von Aerzten und Patienten 
verlieren koennte, ohne an Qualitaet einbuessen 
zu muessen.
Das Wichtigste ist nun dass wir informiert 
bleiben und dadurch die Kompetenz er-
werben gemeinsam gegen die vorhandenen 
Ungerechtigkeiten anzugehen. Nur so wird 
sich in der Struktur des Gesundheitswesens 
etwas Fundamentales zum positiven aendern, 
nicht nur in Bezug auf unsere Arbeitsplaetze. 
Der AK Seehofer trifft sich jeden Montag 
um 18.00 Uhr im Fachschaftsraum Medizin, 
INF 306 im Erdgeschoss.

Stefan


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Uni-Vollversammlung

Am Dienstag, den 9.2.1993 findet ab 17.00 
in der Aula der Neuen Uni eine Vollver-
sammlung statt. Hauptthema wird die 
Bildungspolitik sein. Seit laengerem wird eine 
Reform des Hochschulwesens diskutiert. 
Diverse Gremien auf Bundes- und 
Landesebene haben bereits Stellung be-
zogen. Nur von denen, die direkt betroffen 
sind, war bisher nicht viel zu hoeren: Den 
Studierenden. Inwieweit unsere Interessen 
bei dem anstehenden Bildungsgipfel - auf 
dem sicher kein Geld verteilt wird, sondern 
nach Sparmoeglichkeiten Ausschau gehalten 
werden wird - beruecksichtigt werden, haengt 
entscheidend davon ab, ob sich jetzt Studie-
rende zahlreich und lautstark zu Wort melden.
Wenn wir Studierenden hierzu keine Meinung 
haben und uns nicht aeussern, dann 
entmuendigen wir uns nicht nur selbst, 
sondern stehen vielleicht in einem Jahr - ach 
wie unvermutet! - vor einem Scherbenhaufen.
Was wird diskutiert? Hier zur Erinnerung 
nocheinmal die wichtigsten 
"Reform"vorschlaege:

_ Auswahlverfahren durch die Universitaeten
_ Beschraenkung der Studienzeit auf die 
Regelstudienzeit
_ Exmatrikulation bei Ueberschreitung der 
Regelstudienzeit um x (variabel) Semester; 
wird eine Pruefung nicht innerhalb der 
geforderten Frist abgelegt, gilt sie als einmal 
nicht bestanden.
_ Zentrale verbindliche Eckdaten fuer jeden 
Studiengang (z.B. feste Pruefungstermine und 
Pruefungsfristen)und somit Abbau eigener 
Gestaltungsmoeglichkeiten der Studierenden 
und Lehrenden zugunsten verschulter, stark 
vorgegebener Studiengaenge
_ Massive finanzielle Belohnung der Uni-
versitaeten und ProfessorInnen, die die 
kuerzesten Studienzeiten liefern, Sanktio-
nierung derjenigen, die lange Studienzeiten 
aufweisen.
_ Zweiteilung des Studiums in einen ent-
wissenschaftlichten, anwendungsorientierten 
Teil mit erstem Abschluss und einen daran 
anschliessenden wissenschaftlichen, 
theoretisch fundierten Teil, alternativ:
_ Verlagerung der wissenschaftlichen Bil-
dung in Promotionsstudiengaenge oder 
Graduiertenkollegs; Aufnahmevorausset-
zung: kurze Studienzeit als Qualifikati-
onsmerkmal
_ Einschraenkung von Fachwechseln, Zweit-, 
Doppel- und Aufbaustudiendurch Gebuehren 
und/oder Auswahlverfahren.
_ Studiengebuehren fuer alle; alternativ:
_ Studiengebuehren bei Ueberschreiten der 
Regelstudienzeit
_ Ausbau der Fachhochschulen durch 
Verlagerung von Mitteln und Stellen aus den 
Universitaeten an die FHen.
_ Zentralisierung der Hochschulverwaltung, 
Verlagerung von Entscheidungs-
kompetenzen von Fachbereichen und 
Hochschulen auf Bundes- bzw. Laenderebene; 
alternativ:
_ Dezentralisierung der Verwaltung, 
Staerkung der Kompetenzen der Universitaeten 
[d.h. derjenigen, die dort die Macht haben 
und das sind zur Zeit die ProfessorInnen 
d.S.]

Auf der Vollversammlung soll auch ein 
Meinungsbild zum Studiticket abbgefragt 
werden. Der derzeitige Stand ist naemlich, 
dass sich der Verkehrsverbund VRN kaum zu 
einer Halbfahrpreisloesung bewegen laesst (was 
sich aus einer Gespraechsrunde vor zwei 
Wochen ergab).
Fuer das die FSK war die Halbfahrpreisloesung 
allerdings bisher Voraussetzung in den 
Verhandlungen mit dem VRN. Wir stehen 
jetzt vor der Entscheidung das "schlechtere" 
Angebot des VRN anzunehmen, um im 
Wintersemester dieses Jahres (definitiv) ein 
Studiticket zu realisieren, oder 
weiterzuverhandeln, was aber v.a. im Hinblick 
auf Gesetzesaenderungen noch mindestens 
zwei Jahre in Anspruch naehme.
Es liegt also an Euch:
Wollt Ihr zum WS '93 einen um 20 DM 
erhoehten Semesterbeitrag bezahlen und 
damit das Recht erhalten, Euch fuer weitere 
100 DM ein Halbjahresticket fuer den 
gesamten Verkehrsverbund Rhein-Neckar 
kaufen zu koennen ? (20+100-Modell).
(Mit der Option spaeter evtl. ein 30+20- oder 
30+40-Modell einzufuehren)
oder
sollen wir weiterverhandeln um vielleicht in 
zwei Jahren ein viel besseres Angebot 
(unterstuetzt durch Landesmittel) zu erreichen 
?

Christian, Kirsten, Oliver


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Anmerkungen zum Lebendigen Geist


Einige kritische Anmerkungen zu "Dem 
lebendigen Geist"
_ Ein bisschen zu pathetisch scheint der Titel 
zu sein fuer einen Entwurf, der sich mit dem 
vorher Gedachten nicht auseinandersetzt.
_ zu 1. Grundgedanken: die Betonung der 
"individuellen Person" bzw. des 
"individuellen Anspruchs" uebernimmt un-
reflektiert die Vereinzelung der StudentInnen 
und die Ideologie der unbeschraenkten 
Aufstiegschancen einzelner - ein durchaus 
fragliches Denkmodell. Die Aufnahme von 
"Anspruch" auf Bildung uebernimmt mit 
diesem Wort die konservative Kritik am sog. 
"Anspruchsdenken" - in Wahrheit geht es 
doch um ein Recht auf Bildung!
_ zu 2.1. Hochschulzugang: Die Oeffnung der 
Universitaeten wird voll mit der besseren 
Verwertbarkeit der Arbeitskraft durch 
erweiterte Bildung (z.B. "die ... ihr Wissen 
wieder auf den neuesten Stand bringen 
muessen") und Schluesselqualifikationenen 
begruendet, nicht mit einem Recht auf Bildung 
oder dem persoenlichen, unverwertbaren 
Interesse daran. Studentische Positionen 
waren da schon mal weiter.

Bernd-Kai Garesee


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Dem lebendigen Geist!

Einige Leute haben zu der Diskussion ueber 
die Bildungs- und Hochschulpolitik ein Papier 
erarbeitet, das ihre Vorstellungen formuliert. 
UNiMUT gibt dieses Papier - in gekuerzter 
Form - hier wieder:

Ein studentischer Entwurf fuer die Hoch-
schullandschaft der Zukunft

1. Grundgedanken

Die Einrichtungen des tertiaeren Bil-
dungsbereichs der Bundesrepublik 
Deutschland (Universitaeten, Fachhoch-
schulen, zum Teil Berufsakademien) befinden 
sich z. Zt. in einem Prozess der Neudefinition 
ihrer Rolle. Zu den traditionellen Rollen der 
Hochschulen als "Zukunftswerkstaetten", 
Traeger der gesellschaftlichen Veraenderung 
und Weiterentwicklung und des kritischen 
Bewusstseins, werden in der momentanen 
Diskussion zunehmend oekonomisch ori-
entierte Ansprueche, die immer schon vor-
handen waren, eingefordert. Bildung wird 
zunehmend auf ein rein oekonomisches Gut re-
duziert. Der individuelle Anspruch auf 
wissenschaftliche Bildung wird dabei immer 
staerker durch die Notwendigkeit einer 
berufsorientierten Ausbildung verdraengt, 
zumindest in der subjektiven Wahrnehmung 
der Studierenden. Die Freiheit einer 
bewussten Entscheidung fuer einen Lebensab-
schnitt und der Persoenlichkeitsentwicklung 
wird dadurch eingeschraenkt.
Die allgemeine Hochschullandschaft muss 
durch eine horizontale Gliederung, die vor 
Studienbeginn die moeglichen Alternativen 
und Moeglichkeiten offen aufzeigt, 
charakterisiert werden. Darunter ist die 
Aufteilung der Hochschulen in Universitaeten, 
Fachhochschulen und Berufsakademien zu 
verstehen. Die Universitaeten sollen 
wissenschaftlich orientiert sein, mit dem 
Anspruch einer allgemeineren 
wissenschaftlichen Bildung anstelle einer be-
rufsspezifischen Ausbildung, die statt 
dessen auf einem hohen Qualifikationsniveau 
von den Fachhochschulen uebernommen wird. 
An den Fachhochschulen steht diese 
berufsfeldspezifische, praxisnahe 
Ausbildung, die wissenschaftliche Methodik 
durchaus beinhaltet, im Vordergrund. Die 
Berufsakademien als dritte Option fuer 
tertiaere Bildung vor allem im Sektor Verwal-
tungs- und Dienstleistungsbereich koennen im 
Falle einer bundesweiten Anerkennung fuer 
viele Studierende eine sinnvolle Alternative 
zur Universitaet darstellen.
Dies zeigt einen moeglichen Ausweg aus der 
"Hochschulkrise". Viele Studierende 
befinden sich heute nicht freiwillig, sondern 
aus Mangel an Alternativen an der 
Universitaet. Sie vermissen den Praxisbezug 
und eine Berufsorientierung. Ein 
bundesweiter, massiver Ausbau der 
Fachhochschulen und eine Ausweitung des 
an Fachhochschulen angebotenen Faecher-
spektrums haette fuer alle Beteiligte 
grundlegende Vorteile. Entlastung der 
Universitaeten, Aufwertung der Fach-
hochschulen und eine praxisnaehere Aus-
bildung fuer diejenigen, die sich durch ein 
theoretisches Universitaetsstudium quaelen.
Die im Moment diskutierte vertikale Auf-
teilung des Universitaetsstudiums in eine 
berufsqualifizierende Phase und ein darauf 
aufbauendes Graduiertenstudium bzw. die 
Einfuehrung eines Kurzstudiums 
"Bakkalaureus" an den Universitaeten ist aus 
unserer Sicht keine Loesung des Problems, da 
es zu einer staerkereren Reglementierung des 
Universitaetsstudiums anstelle des Anbietens 
von Alternativen im Bildungsweg fuehrt und 
das Universitaetsstudium generell abwertet. 
Auch das Draengen der Fachhochschulen auf 
eine staerkere Wissenschaftsorientierung geht 
in die falsche Richtung. Stattdessen ist eine 
groessere Durchlaessigkeit zwischen den 
Institutionen anzustreben, d.h. der Uebergang 
von der Fachhochschule zur wis-
senschaftliche Weiterqualifikation an der 
Universitaet muss ermoeglicht werden.
Wichtig an dieser ist noch die Forderung, an 
jeder Universitaet ein breites Spektrum an Fae-
chern, insbesondere Geistes- und 
Naturwissenschaften anzubieten, um die 
gesamten in diesem Text erwaehnten Auf-
gaben der Universitaeten wahrnehmen zu 
koennen.

2. Grundkonzeption zum Aufbau eines 
Universitaetsstudiums

Im folgenden werden die wichtigsten Eck-
pfeiler einer Reform des Studiums darge-
stellt:

2.1. Hochschulzugang

_ Aufrechterhaltung des "Oeffnungsbe-
schlusses".
_ Beibehaltung des Abiturs als allgemeine 
Hochschulzugangsberechtigung.
_ Erweiterung des Hochschulzugangs auf 
Personen, die frueher schon studiert haben 
oder Zusatzqualifikationen erwerben wollen 
und nicht unbedingt ein Abitur haben.
_ Entwicklung fachspezifischer Kriterien als 
alternative Zugangsberechtigung zum Abitur.

2.2. Grundstudiumskonzeption

_ Hauptaufgabe der Studienanfangsphase: 
Ermoeglichen, zu erkennen, ob der gewaehlte 
Studiengang den persoenlichen Vorstellungen 
entspricht.
_ Breites studienbegleitendes Beratungs- 
und Informationsangebot.
_ nach dem Vorbild des Leibnitz-Kollegs 
Ermoeglichung des Besuchs einfuehrender 
Veranstaltungen anderer Fakultaeten zur 
Orientierung.


_ Im gewaehlten Fach Erlernen der fach-
spezifischen Methodik und Anfertigen be-
treuter selbstaendiger Arbeiten, um einen 
moeglichst vollstaendigen Einblick in das Fach 
zu geben.
_ studienbegleitende Information ueber die 
Berufsfelder.

2.3. Leistungskontrollen

_ zeitliche Homogenitaet, d.h. gleichmaessige 
Verteilungen der Pruefungen etc.
_ Schwerpunkt auf selbstaendigem Erarbeiten 
u. Anwenden der wissenschaftlichen 
Methodik.
_ Erleichterung der Anerkennung von Stu-
dienleistungen, die an anderen Universitaeten 
oder im Ausland erbracht wurden.

2.4. Hauptstudium

_ hoher Grad an selbstbestimmter Themen- 
und Methodenwahl.
_ in zunehmendem Masse selbstaendige wis-
senschaftliche Arbeit.
_ Mitarbeit in Projekten und For-
schungsgruppen als Einfuehrung in die Praxis 
wissenschaftlicher Arbeit.
_ Staerkere Betonung der Moeglichkeit in-
terdisziplinaerer Arbeit.
_ Abschluss jedes Universitaetsstudiums soll 
eine eigene wissenschaftliche Arbeit sein.
_ Im Hauptstudium staerkere Ermoeglichung 
des Hochschulzugangs von aussen 
(Fachhochschulen, Berufsakademien und 
Personen, die frueher schon einmal studiert 
haben).

3. Demokratie an den Hochschulen

Eine Aufgabe der Hochschulen ist es, Wissen 
zu vermitteln und zu schaffen. Sie sollen auf 
allen Gebieten der Wissenschaft eine 
kritische Vorreiterrolle uebernehmen. Dies 
heisst einerseits fuer eine Wissenschaft 
innerhalb einer modernen Gesellschaft, dass 
Demokratie ein sich immer wiederholender 
und weitergefuehrter Prozess ist, der sich in 
der Wissenschaft wiederspiegeln muss. 
Andererseits heisst Wissenschaft auch, 
miteinander im Diskurs zu stehen, Argumente 
austauschen und akzeptieren zu koennen - 
wesentliche Grundvorraussetzungen fuer eine 
demokratische Gesellschaft. Die anregende 
Diskussion in den Wissenschaften und direkt 
angewandt in den Institutionen der Wis-
senschaft koennte und sollte eine Wechselwir-
kung mit der Gesellschaft eingehen.
Dazu braucht es natuerlich auch praktizierte 
Demokratie an den Hochschulen. Das heisst, 
die Entscheidungen innerhalb der Institution 
Hochschule muessen demokratisch - unter 
gleichberechtigten Mitgliedern - gefaellt 
werden.

3.1 Demokratiedefizite im heutigen Wis-
senschaftsbetrieb

Die Machtposition der ProfessorInnen in 
allen Gremien fuehrt zu 'Seilschaften' und 
'Schulen' bei Berufungen, Begutachtungen 
und Forschungsmittelvergabe (Drittmittel). 
Die mangelnde Beteiligung der Nicht-
ProfessorInnen, also Studierenden, 
wissenschaftlichen und nicht-
wissenschaftlichen MitarbeiterInnen, sowie 
fehlende Oeffentlichkeit lassen eine 
demokratische Kontrolle nicht zu. Aemter-
haeufung in den verschiedensten universitaeren 
und wissenschaftlichen Gremien fuehrt zu 
Machtkonzentration und Machtmissbrauch. 
Die zu umfangreichen ministeriellen 
Vorgaben der Ministerien an die 
Hochschulen verhindert eigenstaendige 
Entscheidungen, die Hochschulen verkommen 
zu Verwaltungsapparaten. Studierende als 
zukuenftige TraegerInnen gesellschaftlicher 
Verantwortung haben zur Zeit keine 
Moeglichkeit, aktive demokratische 
Erfahrungen an den Universitaeten zu 
sammeln.

3.2 Loesungsvorschlaege:

_ Drittelparitaet nach den Gruppen Lehrende, 
Lernende und Sonstige.
_ "Lehrende" umfasst auch den in der Lehre 
aktiven Teil des Mittelbaus.
_ Aemter nicht nur einer Statusgruppe vor-
behalten.
_ zur Verwirklichung gesellschaftlicher 
Zielsetzungen an der Hochschule muessen 
Beauftrage eingesetzt werden (z.B. Frauen, 
Umwelt..).
_ Alle Gremien tagen oeffentlich.
_ Ein vom Land zugewiesener Globalhaus-
halt, der von den Hochschulen selbst 
verwaltet wird verlagert die Kontrolle vom 
Ministerium an die universitaeren Gremien und 
fuehrt so zu sinnvollerer Verwendung.
_ studentische Selbstverwaltung findet ueber 
die Verfasste Studierendenschaft statt (mit 
Finanzhoheit und politischem Mandat).
_ Einfuehrung eines Aufsichtsrats an den 
Hochschulen.



4. Lehre an den Universitaeten

Eine grundlegende Neugewichtung der Lehre 
an der Hochschule ist ueberfaellig. Langfristi-
ges Ziel muss eine allgemeine Aufwertung der 
Lehre sein. Ueber die grundlegende For-
derung nach dem massiven personellen 
Ausbau der Lehre an den Universitaeten 
hinaus muss ein breites Spektrum an 
qualitaetssteigernden und -ueberpruefenden 
Moeglichkeiten aufgebaut werden. 

_ Erste Massnahme: Habilitation durch 
Lehrbefaehigungsueberpruefung ergaenzen.
_ Schaffung von hochschuldidaktischen 
Instituten an den Universitaeten.
_ An den Fakultaeten: Kommissionen fuer die 
Lehre, die v.a. Lehrevaluationen 
(Veranstaltungsumfragen) durchfuehren 
sollen. Ausserdem Koordination der Lehr-
veranstaltungen und Erstellung von Lehr-
gutachten fuer Berufungen.
_ Sanktions- bzw. Belohnungsmechanismus: 
Bewertung der Lehrleistung der einzelnen 
Fakultaeten durch hochschulweite Lehrkom-
mission nach Punktesystem. Gemaess der so 
errechneten Lehrpunktzahl werden Gelder aus 
einem Lehrpool vergeben. 
[Fleisssternchensystem a la Grundschule... 
d.S]
_ Erstellung eines Studienplans u. Aus-
gestaltung einer sinnvollen Pruefungsordnung.
_ Studiengesamtdauer Richtlinie, aber keine 
Sanktionen bei langer Studiendauer.
_ Lehrleistung des Mittelbaus bei Beur-
teilung und Hoehergruppierung mehr be-
ruecksichtigen.
_ Gutachtertaetigkeiten der Profs fuer Re-
gierungen etc. ohne Honorar, damit sie nicht 
zur Hauptaufgabe werden.
Sind von Seiten der Fakultaet die Rah-
menbedingungen fuer ein strukturiertes 
Studium angelegt, wird die Studiendauer zu 
einer bewussten persoenlichen Entscheidung 
jeder und jedes Studierenden. Wer in 
kuerzester Zeit studieren will, soll das 
genauso koennen, wie Leute, die sich fuer eine 
laengere Verweilzeit an der Universitaet 
entschliessen.

5. Forschung

Das Dogma der "Freiheit der Wissenschaft" 
schwebt durch das Grundgesetz (Artikel 5, 
Abs. 3) ueber jeder Debatte, die sich mit 
Forschung inner- und ausserhalb der 
Universitaeten beschaeftigt. Die Forschung 
entzieht sich tatsaechlich weitgehend der 
Moeglichkeit strikter Reglementierung und 
Steuerung, soll sie innovativ und 
impulsgebend sein. Um die wichtige 
Forderung nach Forschung in ge-
sellschaftlicher Verantwortung mit re-
alisierbaren Inhalten zu fuellen, muss die 
Diskussion ueber Inhalte und Ausrichtung von 
Forschung bzw. die Vergabe von For-
schungsmitteln viel staerker als bisher fuer die 
kritische Oeffentlichkeit zugaenglich gemacht 
werden. Die bisherige Praxis der Besetzung 
von Posten im Wissenschaftsrat, der 
Deutschen Forschungsgemeinschaft etc. und 
die Verteilung der Forschungsmittel entzie-
hen sich zur Zeit jeder demokratischen 
Kontrolle und Einflussmoeglichkeit. Als 
konkrete Forderungen sind hier zu nennen: 
Wahl statt Bestellung der Mitglieder in Wis-
senschaftsgremien, nur begrenzte Amtszeit 
(z.B. 3 Jahre, einmalige Wiederwahl moeglich), 
personelle Entflechtung der Gremien und 
Oeffentlichkeit der Sitzungen.
_ Die Forschung muss wieder verstaerkt in den 
Hochschulen stattfinden, denn die Lehre ist 
stark an die Qualitaet der Forschung 
gekoppelt.
_ Reine Forschungsinstitute, die sich in 
Universitaetsnaehe befinden, muessen staerker in 
die Lehre eingebunden werden.
_ Der Titel ProfessorIn darf nur dann ge-
tragen werden, wenn Lehrleistungen erbracht 
werden.
_ Zur Verbesserung der Forschungsin-
frastruktur muss einE VerwaltungsmanagerIn 
in den Fakultaeten eingefuehrt werden, um die 
DekanInnen und InstitutsdirektorInnen von 
ihren Verwaltungsaufgaben zu befreien.
_ Drittmittelforschung ist nicht grudsaetzlich 
abzulehnen, muss aber an gewisse 
Grundregeln gebunden sein, v.a. oeffentliche 
Kontrolle.

6. Gesellschaftliche Einbindung

6.1. Soziale Randbedingungen fuer Stu-
dierende

Ziel muss es sein, fuer Studierende materielle 
Rahmenbedingungen zu schaffen, die eine 
Konzentration auf das Studium ermoeglichen. 
_ BAFoeG, das sich an Bedarfssaetzen des 
Studentenwerks orientiert und El-
terneinkommensunabhaengig ist.
_ BAFoeG auf Stipendienbasis fuer die Re-
gelstudienzeit plus 2 Semester, bei Be-
ruecksichtigung der jeweiligen Studien-
situation.


_ Ausreichender Wohnraum muss von Kom-
munen zur Verfuegung gestellt werden.
_ Es muessen ausreichend Kinderkrippen- und 
Kindergartenplaetze zur Verfuegung stehen.

6.2. Eintritt ins Berufsleben

Durch die bisherige Tarifstruktur und die 
gegebenen Aufstiegsmoeglichkeiten vor allem 
im Oeffentlichen Dienst, in dem die Laenge der 
Ausbildung als Qualifikationsmassstab 
benutzt wird, werden die Studierenden dazu 
verleitet, lange auf der Hochschule zu 
bleiben, obwohl sie bereits in das Berufs-
leben eintreten koennten.
_ Stattdessen sollte der Abschluss bewertet 
werden.
_ Angleichung der Aufstiegschancen fuer 
verschiedene Abschluesse.
_ Ermoeglichung eines Einstiegs ins Be-
rufsleben fuer StudienabbrecherInnen, wobei 
die Zeit an der Hochschule beruecksichtigt 
wird.

Andre, Bernd, Birgit, Christiane, Holger, 
Katja, Monika, Petra, Uli

Wer Interesse an der vollstaendigen Version 
des Thesenpapieres hat, kann dies im 
Zentralen Fachschaftenbuero in der Lau-
erstrasse 1 bekommen.



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AUF NACH MAGDEBURG

Semesterferien - Zeit der Musse - Zeit des 
Besinnens ?

Ich will zwar nicht sagen, dass stets Se-
mesterferien die Freiraeume anbieten, die das 
Wort "Ferien" versprechen  koennten,  
trotzdem aber gibt es  in dieser Zeit fuer 
einige (nicht wenige) StudentInnen unge-
wohnte Mussestunden!
"Mal was anderes machen", "Etwas sinn-
volles!", "Vielleicht mal was fuer den Un-
weltschutz"  hoert man sie dann sagen, doch 
gleich darauf ein "Wie?", "Wann?", "Mit 
wem?". Keine Antwort folgt, und so bleibt 
zu guter Letzt nur der Stosssaeufzer "Na gut, 
dann mach' ich eben den Sprachkurs in 
Frankreich".
Ein unloesbares Problem? Keineswegs, denn 
die laengst totgesagte Umweltbewegung in 
Deutschland weis Rat:
Auf's Rad gesetzt, in die Pedale getreten und 
schon Umweltschutz gemacht! Dieses seltene 
Angebot bietet "AUFTAKT", die 
bundesweite Sternradtour  mit an-
schliessenden Umweltfestival :
Unter den Motto "Mobil ohne Auto" ist es 
bereits '91 gelungen bis zu 7000 ver-
kehrsoekologisch orientierte Fahrad-
fahrerInnen auf der Route Bremen-Ro-
stockauf die Strasse zu bringen! So sollen 
auch dieses Jahr oekologisch denkende 
Menschen mobilisiert werden, auf einer der 
bundesweit startenden Routen mitzufahren.
Die Sternradtouren beginnen am 18.7.93 in 
Freiburg und enden am 28.7.93  in 
Magdeburg. Die Tour erreicht Heidelberg am 
20.7.93. Es werden ca. 1000 TeilnehmerInnen 
aus der Schweiz und aus Suedbaden hier 
erwartet. 
Zusammen mit den TeilnehmerInnen aus 
Heidelberg startet die Tour dann am Morgen 
des 21.7.93 Richtung Magdeburg. Dort 
treffen alle Sternradtouren aus ganz 
Deutschland und auch die internationalen 
Routen zusammen. Die TeilnehmerInnen^ fin-
den sich zu einem  5-taegigen Umweltfestival 
ganz besonderer Art zusammen: Die Teil-
nehmerInnen sind es, die das Festival 
gestalten, nicht festengagierte Gruppen! So 
werden Schuelerbands, Pantomimegruppen 
oder Performance-kuenstler aller Coleur 
gesucht, die in Sachen Umweltschutz etwas 
aussagen moechten. Das Festival lebt von den 
TeilnehmerInnen. Es wird einen "Markt der 
Moeglichkeiten" geben und mehrere Buehnen 
auch fuer spontane Auftritte. Weiterhin wird 
es viele Arbeitskreise zu oekologischen und 
politischen Themen geben. Natuerlich setzt 
das Festival auch oekologisch neue 
Massstaebe. Es wird keinen Raum fuer Autos 
geben, Einwegverpackungen werden auf 
diesen Festival naetuerlich tabu sein, Essen aus 
dem oekologischen Landbau ist eine Selbst-
verstaendlichkeit. Das Festival soll aber nicht 
auf das Thema Oekologie beschraenkt bleiben. 
Auch zu anderen wichtigen Themen soll es 
Aktionen geben. So wird AUFTAKT auch 
der Auftakt zu einer bundesweiten Stop-
Rassismus-Kampagne sein.
Sowohl die Fahrradtour wie auch das sich 
anschliessende Festival bieten sicher eine 
schoene Moeglichkeit, seine Freizeit sinnvoll 
und mit viel Spass zu verbringen.  Jeder  kann 
sich der Heidelberger Tour anschliessen, 
ebenso gibt es die Moeglichkeit an diesen 
Tagen auch an Aktionen teilzunehmen, die auf 
verkehrsoekologische Konzepte und Ideen 
aufmerksam machen sollen. Wer will kann na-
tuerlich auch mit der Bahn direkt zum Festival 
am 28.7.93 fahren. 
Das Projekt AUFTAKT wird von einer Viel-
zahl von Vereinen und Verbaenden unter-
stuetzt, so z.B. den BUND, die NA-
TURSCHUTZJUGEND, der VER-
KEHRSCLUB DEUTSCHLAND, das 
DEUTSCHE JUGENDHERBERGSWERK, 
ebenso von der niedersaechsiche 
Umweltministerin Frau Griefahn. Schirmherr 
von AUFTAKT ist der Zukunftsforscher Prof. 
Dr. Robert Jungk.
Anmeldeunterlagen zum Umweltfestival 
und/oder Fahrradtour sollten moeglichst bald 
ueber die unten angegebene Adresse 
angefordert werden :


BUND-Heidelberg
Hauptstrasse 42 
6900 Heidelberg
Motto "Auftakt"(Postkarte genuegt/ Ab-
sender nicht vergessen!).
( Tel.:06221/ 182631)

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Zur Veranstaltung von FS Jura


Am 3.2.1993 veranstaltet die Fachschaft 
Jura eine Podiumsdiskussion zum Thema: 
"Der 'neue' Par.218 - Chance oder Gefahr?" Als 
DiskussionsteilnehmerInnen haben Prof. Eser, 
Prof. Stuerner, Frau Rahardt-Vahldieck und 
Herr Dr. Dinkel zugesagt.
Herr Eser, Strafrechtsprofessor an der Uni 
Freiburg, fungierte bei den Verhandlungen 
des BVerfG ueber den Par.218 als 
Sachverstaendiger der Bundestagsmehrheit, 
die im Sommer das Schwangeren- und Fami-
liengesetz, das die Fristenregelung mit 
Beratungspflicht beinhaltet, verabschiedet 
hat. Dieselbe Seite vertritt Frau Rahardt-
Vahldieck als Mitverfasserin des 
Gruppenantrags des Bundestages zu diesem 
Gesetz.
Herr Stuerner, ebenfalls Professor an der Uni 
Freiburg, war bei den Verhandlungen in 
Karlsruhe Sachverstaendiger der CDU/CSU, 
die gegen das Schwangeren- und 
Familiengesetz Klage vor dem BVerfG er-
hoben hatte.
Dr. Dinkel, ein Arzt aus Heilbronn, wurde uns 
von der Vereinigung "Aerzte fuer das Leben" 
vorgeschlagen, er tritt aber als unabhaengiger 
Sachverstaendiger auf. Wir hoffen, dass bei 
dieser Gespraechsrunde nicht nur auf der 
juristischen Ebene diskutiert wird, sondern 
dass die Diskussion auch lebensnah und reali-
stisch gefuehrt wird.
Insofern hoffen wir auf ein breites Interesse 
auch bei Nichtjuristen, da die Diskussion 
wesentlich auch von den Fragen der 
ZuhoererInnen bestimmt werden wird.

Judith Ensminger

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Editorial

Vielgehasste LeserInnen!

Wieder geht ein Semester zuende. Und auch 
in diesem Semester hat UNiMUT wieder 
einen Rekord aufgestellt: Die kuerzeste 
Redaktionsnacht aller Zeiten:
Die Ursachen dafuer sind noch nicht 
vollstaendig aufgeklaert - erste Vermutungen 
besagen, dass es zum Teil wohl an unserem 
neuen Mitredakteur liegt - der durch 
Einfuehrung von Klarsichtfolien unser 
Konzept grundlegend revolutionierte - auf 
einmal war der Durchblick da!!!! (30 cm hohe 
Papierstapel sind halt doch nicht so 
uebersichtlich, wie wir immer dachten....)
Erstaunlich ist allerdings, dass wir diesen 
Rekord trotz Anschaffung eines neuen 
Computers geschafft haben.....
Dafuer hat unsere Hausdruckerei, die 
Druckwalze, unter den technischen 
Innovationen leiden muesse: Die Seitenzahl ist 
sprunghaft angestiegen... Mittlerweile haben 
wir das aber wieder im Griff (aechtz!).
Zum Schluss moechten wir uns noch bei 
unserem lieben M.H. bedanken, der unsere 
Redaktionsnaechte telefonisch mitverfolgt 
hat.
Zum Schluss eine Bitte an Euch: Seid doch so 
gut und vergesst Eure Rueckmeldung - dann 
sind wir Euch endlich los!





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Mittwoch, 03.02.
_ 18.15, Votrag: "Der Orientmaler Gustav 
Bauernfeind: 1848-1904" von Prof. A. 
Carmel (Haifa), Hochschule fuer Juedische 
Studien, Friedrichstr.9.
_ 19.30, Podiumsdiskussion zum Thema "Der 
'neue' Par.218 - Chance oder Gefahr", FS Jura 
(naeheres siehe Artikel in dieser Ausgabe), 
Heuscheuer II.

Donnerstag, 04.02.
_ 16.00, Treffen der Gruppe 
"Studierendenberatung", FS Raum Medizin, 
INF 306.
_ 19.00, Vortrag: "Das Parteiensystem der 
Bundesrepublik Deutschland nach der 
Vereinigung" von Prof. M. Kaase im Rahmen 
des IPW Forums, Heuscheuer I.
_ 20.00, Vortrag: "Hunger, Handel, 
Hintergruende", Referent: Michael Windfuhr 
(German Watch), im Rahmen der 
Aktionswoche Kaffee, HS 1, Neue Uni.
_ 20.00, Filme "Eine verschlagene Welt" und 
"Violetta Clean", FS Jura, HS 13, Neue Uni.

Freitag, 05.02.
_ 16.15, Vortrag: "Politische Oekonomie in 
Ostdeutschland - sektorale Variationen" von 
Prof. G. Lehmbruch (Uni Konstanz) im 
Rahmen des IPW-Forums, Heuscheuer II.
_ 20.00, Fete Islamwissenschaft, Triplex.
_ 20.11, Faschingsfete der KSG, 
Neckarstaden 32.

Samstag, 06.02.
_ 14.00, Demo gegen Mietwucher und 
Wohnraumzerstoerung, Poststrasse 
(Stadtbuecherei).

Sonntag, 07.02.
_ 18.30, Semesterabschlussgottesdienst der 
KSG in der St. Anna Kirche (Ploeck).

Montag, 08.02.
_ 20.00, Konzert, "Alineimen", Jiddische 
Lieder und Klezmer, Marstallsaal.

Dienstag, 09.02.
_ 9.00, Komission fuer das Bibliothekswesen 
(nichtoeffentlich), UB.

Mittwoch, 10.02.
_ 14.30, "Europaeischer Binnenmarkt - 
Arbeitsmarkt fuer AkademikerInnen", 
Berufinformationszentrum, Alte Bergheimer 
Str. 147, 4. OG.
_ 16.00 Infostand zur Sternradtour auf dem 
Bismarckplatz (siehe Artikel in dieser 
Ausgabe).
_ 19.30, Vortrag: "Grenzgaenger ueber 
Grenzgaenger: Max Webers 'Wissenschaft als 
Beruf' - Heute" von Prof. F. Tenbruck 
(Tuebingen) im Rahmen es Interdisziplinaeren 
Formus, HS 9, Neue Uni.

Donnerstag, 11.02.
_ 18.15, Vortrag: "The Problem of Tolerance 
in Feminist Theologie" von Prof. S. Heschel, 
Veranstaltung der Hochschule fuer Jued. 
Studien, Ort: HS 5, Neue Uni.

Freitag, 12.02
_ 11.30 und 19.00, Theater: "AIDS geht's 
los", Theatergruppe Thevomefueme, AIDS-
Hilfe Heidelberg, Jugendtheater.
_ 18.00, Konzert/Vorstellung des CD-
Samplers mit Jail, Abigail, Bawdy House, u.a. 
(siehe Artikel), Initiative fuer ein Kulturcafe, 
INF 684 (Aula).
_ 19.00, Theater (siehe unter 11.30 Uhr).

Samstag, 13.02.
_ 11.00, Frauendemo in Bonn (in schwarzer 
Kleidung) gegen Vergewaltigung als 
Kriegswaffe, Muensterplatz in Bonn.

Donnerstag, 18.02.
_ 19.00, Lesung der Literaturoffensive, 
Marstallsaal, Studihaus.

Freitag, 26.02.
_ 18.00, Konzert/Vorstellung des CD-
Samplers mit Groove Garden, Hey Nonny 
Nonny, Throb Throb, u.a. (siehe Artikel), 
Initiative fuer ein Kulturcafe, INF 684 (Aula).

Montag, 5.04.
_ 20.00, Konzert "Element of Crime", INF 
684 (Aula).





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IMPRESSUM

UNiMUT - Zeitung an der Uni Heidelberg

Nr. 66 	03.Februar 1993
UNiMUT erscheint:	alle 2 Wochen(?!)
	
Redaktionsschluss:	Montags, 1400 Uhr
Mitarbeit diesmal:	Bern-Kai Garesee, 
Christiane, Kirsten, Christian, Andre, Bernd, 
Birgit, Holger, Katja, Monika, Petra, Uli, Oli, 
Stefan, Gabor, Judith. 
	
Druck:	Druckwalze GdbR
Auflage:	2500
LeserInnen-Beitraege: 	sind jederzeit er
wuenscht & sollten nur in Ausnahmefaellen 2 
DIN-A-4-Seiten ueberschreiten.
Fuer namentlich gekennzeichnete Beitraege ist 
der/die Autor(in) verantwortlich! Die Re-
daktion behaelt sich sinnvermehrende Kuer-
zungen und kostenlose, orthographische 
Dienstleistungen vor!
v.i.S.d.P:	F(ach)S(chafts)K(onferenz)
	Lauerstrasse 1
	6900 Heidelberg
	Tel.: 06221/542456/7





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Erzeugt am 10.10.1993

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